Gegenrede zum Artikel „Churchills Verdienst“

..von Peter Hacks in Junge Welt Titel

.und Gastbeitrag von Rolf Preil

 

Gastbeitrag von Dernier Cri

 

So sehr ich Peter Hacks auf der Grundlage der mir bekannten Veröffentlichungen auch schätze, die im hier vorliegenden Beitrag aufgeführte Einschätzung teile ich nur bedingt. Das Thema ist jedoch so umfangreich, dass ich mich nur kurzfassend dazu äußern möchte. Die Briten hatten gar keine andere Möglichkeit, als sich gegen Nazi-Deutschland zu stellen. Schließlich lautete der Auftrag an die Deutschen, die befreiten Völker der Sowjetunion wieder in die Sklaverei zurückzuwerfen. Der deutsche Konkurrent sollte sich dabei gemeinsam mit der Sowjetunion ausbluten. Ein siegreiches deutsches Kapital wäre das Ende des britischen Imperiums gewesen. Von daher betrachtete das britische Kapital seinen deutschen Konkurrenten auch als die größere Gefahr, die es gegen alle Widerstände niederzuwerfen galt. Churchill war in der komfortablen Lage, Jahrhunderte alte Strukturen nutzen zu können. Die Sowjetunion stellte aus Sicht der Imperialisten nur eine Zäsur dar. Stalin gelang es jedoch, die gesetzmäßigen Widersprüche der imperialistischen Völkermörder zugunsten der jungen Sowjetrepublik und seiner Menschen auszunutzen. Dafür hassen ihn die Ausbeuter noch heute. Nicht der britische Untertan Churchill machte sich verdient, sondern die Revolution unter der Führung des Revolutionärs J. Stalin. Sie zwangen das Kapital, sich über Jahrzehnte zu bescheiden. Da die Verbrecher der alten Ausbeutergesellschaft aber auch noch in der jungen Sowjetunion Nischen fanden, war der erste erfolgreiche Vorstoß der Menschheit, den Sozialismus aufzubauen, bereits nach der Okkupation der Partei Lenins durch die Revisionisten um Chruschtschow herum, dem Untergang geweiht. Die Zersetzung erfolgte in Abstimmung mit dem westlichen Kapital konspirativ und schrittweise. Churchill im Nachhinein irrigerweise als den eigentlichen Drahtzieher der Abläufe darzustellen, verkennt die Tatsache, dass er nur eine austauschbare Marionette in einem eingefahren Laufwerk war. Stalin hingegen hatte nur die marxistisch-leninistischen Erkenntnisse, einen Pool an revolutionären Kampferfahrungen und die aufopferungsvollen Völker der Sowjetunion sowie deren Freunde in aller Welt. Er hinterlässt eine Epoche an wertvollsten Erfahrungen für die Menschheit. Die Revolution hat einen weiteren großen Schritt in Richtung endgültigen Sieg getan.

 

Zum besseren Verständnis:

Siehe „Der lange Weg der Menschheit“ auf

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