Thema Fälschungen durch die BStU(MfS-Unterlagenbehörde)

Gastbeitrag von „Werksdraisine“

Das Thema Fälschungen bei der Unterlagenbehörde( BStU) flammt immer wieder auf .
Aus diesem Grunde möchte ich mal einen Vergleich anstellen, wie eine plumpe Fälschung vom Original zu unterscheiden ist.
Dazu bedarf es in nicht unbedingt großartiger Kenntnisse. Nebensächlichkeiten führen schon zum Ziel.
In diesem Falle vergleichen wir mal zwei Originale aus meinen Akten aus der Zeit, betreff der Lochungen, ebenfalls mit einem schwarzen Hintergrund; wie das angeblichen Originaldukument der BStU aus den 80iger Jahren.
Wer nicht völlig erblindet ist, dürfte dieses problemlos erkennen.
Photo 1+2 meine Originale, Photo 3 BStU.

Photo 1
Photo 1
Ausgeprägtes Stanzloch, unschwer als echt einzustufen.
Photo 2
Photo 2
Hier ebenso.
Photo 3
Photo 3(BStU)
Hier kann man vergrößern, wie man möchte. Es bleibt ein digitaler Farbklecks übrig!

 

 

 

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Fälschung der BStU betreffs eines Papiers zur Konterrevolution

Auch hier handelt es sich um eine Fälschung der BStU.

Siehe Mediathek der BStU.

Fälschung Papier Konterrevlution 1

Fälschung Papier Konterrevolution 2Fälschung Papier Konterrevolution 3Fälschung Papier Konterrevolution 4Fälschung Papier Konterrevolution 5Fälschung Papier Konterrevolution 6Fälschung Papier Konterrevolution 7

 

Nochmal als PDF:

Fälschung Papier Konterrevlution

Man war bestrebt die Schreibmaschinenschrift als echt an den Mann und an die Frau zu bringen…

Man beachte das untergelegte Schreibmaschinenpapier und den darüber gelegten Computergestützten Schreibmaschinentext, der niemals mit dem Bogen in Verbindung trat!
Also, der Druck auf dem Papier ist ausgeschlossen!
Diese Fälschung ist relativ einfach zu erkennen, da man sich der Mühe enthob, es selbst mittels echter Schreibmaschine zu tippen.
Das ist nur ein Fehler(!), die übrigen muss ich nicht benennen, Schriftbild, Briefkopf absurd, da ich keinen Roman verfassen möchte!
Jedenfalls dürfte ziemlich klar sein, was wir davon zu halten haben…


 

Der Inhalt des Papiers ist stimmig. Allerdings sind das Erkenntnisse im Nachhinein gesehen, die man damals noch gar haben konnte.

Was will die BStU damit bezwecken? Insbesondere, da es noch genügend lebende Zeitzeugen gibt, die sich mit solchen Papieren auskennen.

Dokument zu Gasspray am Grenzübergang

gasspray-an-grenzubergang

 

Das sagt ein ehemaliger MfS-Anghöriger dazu:

„Hier sehen wir ein veröffentlichtes Dokument der BStU, welches auf den ersten Blick stimmig erscheint.

Auch der Inhalt könnte zutreffen, ich habe aber niemals etwas über die Anwendung dieses Gases gehört. Wäre es angewendet worden, hätte es mit Sicherheit im Westen Wellen der Empörung ausgelöst. Von all dem ist niemals etwas ruchbar geworden.

Es kann aber durchaus möglicherweise in den Schubladen geschlummert haben…

 

vergrosertes-dokument-zu-gasspray

Aber an diesem Papier fällt eine verrostete Büroklammer ins Auge,( Abdrücke) die eventuell benutzt wurde, um die Echtheit dieses Papieres nachdrücklich zu unterstreichen.
Man kann von feuchten Lagerungen ausgehen(eher unwahrscheinlich); in diesem Fall wäre das eigentliche Papier insbesondere betroffen und müsste erhebliche Spuren das Verfalls zeigen.(Verquellungen im Papier usw.)
Das Papier scheint aber sehr gut erhalten!
Der eigentliche Fehler dürfte in der Anwendung der Büroklammer zu suchen sein…“

In der „Stasi-Mediathek“ kann man sich das Dokument genau ansehen und auch stark vergrößern.

 

 

Fälschung historischer Akten(MfS) 2

„Info über antisozialistische Sammlungsbewegungen“

Das Dokument ist sehr umfangreich. Darum nur der Link zur „Stasi-Mediathek“.

„Kalter Krieg und ‚Entspannungspolitik’“ hat die Aussagen ehemaliger MfS-Angehöriger zusammengetragen. Auch hier stellt sich heraus, dass dieses Dokument falsch ist. Laien sehen aber auch schon, dass die Blätter noch blütenweis sind. Wie das für ihr Alter?

Nun ja, diese Dokumente sind im Fundus. Falls in den Reihen der Mitarbeiter/innen der BStU Leute sind, die eigenmächtig Dokumente fälschen, sollten diese herausgefunden werden. Ebenso der Grund für ihre Fälschungen. Insbesondere, da es noch Zeitzeugen gibt, die beim MfS waren und sich auskennen.

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„Merkwürdiger Vordruck. – Ganz gut zu erkennen, die digitale Handschrift am Kästchen.“

 

zweiter-grosauschnitt-antisoz-sammlungsbewegungenen

„Hier musste ich die Lupe bemühen, um unter diesem Strich eine Buchstabenreihe zu erkennen. Auf dem Photo nicht so gut erkennbar, man sollte das Papier selbst vergrößern, dann ist es teilweise recht deutlich zu erkennen.- Die Struktur des Papiers kann man nicht zuordnen.“

 

seite-1-info-antisoz-samlung

 

„Hier noch einmal vollständig zu sehen, die digitale Montage. Bitte vergrößern.- Durch das Herunterladen dieses Photos, dann im eigenen Programm vergrößern!“

 

„Streng geheim. Um Rückgabe wird gebeten. Wer hat denn den Stempel erfunden?“

„Der Datumsstempel dürfte echt sein. Im Bericht wird die Lage bis 29.10.89 zusammengefasst.“

„Man muss auf die erste Seite achten. Dass sagt alles. Der Inhalt ist zweitrangig.“

 

Fälschung historischer Akten(MfS) 1

 

Die BStU als Aktenverwaltungsbehörde der MfS-Akten soll doch eigentlich ihren Beitrag zur Erforschung der Geschichte des Kalten Krieges leisten. „Kalter Krieg und Entspannungspolitik“ hat die Aussagen von früheren MfS-Angehörigen zusammengetragen, die beweisen, dass dieses Dokument gefälscht ist. Nun ja es befindet sich so im Fundus, ist so übernommen worden usw. Aber da mit modernen Mitteln gefälscht worden ist, können es die damaligen Mitarbeiter des MfS vor deren Auflösung nicht gewesen sein. Es besteht die Möglichkeit, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU eigenmächtig die Dokumente fälschen. Aber warum und in welchem Interesse?

 

 

 

Im Folgenden die zusammengetragenen Aussagen der früheren MfS-Angehörigen:

 

Die Tagebuchnummer wäre getippt und nicht mit dem Stift eingetragen worden. Es hätte auch nicht „im Hause“ geheißen, sondern entweder „inhaus“ oder „intern“. Da ist noch etwas, das nicht passt. Und zwar dass den anderen Seiten, nicht auf dem Deckblatt, handgeschrieben die Worte „streng geheim“ stehen. Allein das mit dem roten Faserstift hinzugefügte „streng geheim“ sagt schon alles. „Im Hause“ war zwar im Beamtendeutsch gang und gäbe, beim MfS jedoch eher unwahrscheinlich. Beim MfS war das so nicht im Umlauf..eventuell „intern“.

Es geht auch um die Unterstreichung, die digital erstellt wurde, es ist sogar noch der eigentliche Strich zu entdecken! – Da vermutlich das Dokument im Ganzen falsch sein dürfte, vermute ich eine Herumdokterung bei der Fälschung, die natürlich irgendwann auffällt!

Es geht hier in dem Ding um 66MI..z.d.Z.66th Military Intelligence Group.., die aber nie in Augsburg ansässig gewesen sind.. US, ASA, is US Army SigInt und war gar nicht in der BRD stationiert.

Noch was, am Besten die Seite eins vergrößern und runterladen. Man muss auf die Unterschrift des GenLtn´s(des Generalleutnants)) achten. Entweder unterschrieb er bevor er den Text tippte oder das ist ein Photoshop.

Mit dem Einführungstext beweist die BStU ihre Ahnungslosigkeit von Geheimdienstprinzipien.

Es geht auch um die Unterstreichung, die digital erstellt wurde, es ist sogar noch der eigentliche Strich zu entdecken! – Da vermutlich das Dokument im Ganzen falsch sein dürfte, vermute ich eine Herumdokterung bei der Fälschung, die natürlich irgendwann auffällt!

Es geht hier in dem Ding um 66MI..z.d.Z.66th Military Intelligence Group.., die aber nie in Augsburg ansässig gewesen sind.. US, ASA, is US Army SigInt und war gar nicht in der BRD stationiert.

Noch was, am Besten die Seite eins vergrößern und runterladen. Man muss auf die Unterschrift des GenLtn´s(des Generalleutnants) achten. Entweder unterschrieb er bevor er den Text tippte oder das ist ein Photoshop.

Mit dem Einführungstext beweist die BStU ihre Ahnungslosigkeit von Geheimdienstprinzipien.

Sowohl die Verwendung von Informationen in unterschiedlichen Organisationseinheiten eines Geheimdienstes, als auch die innere Konspiration wurden und werden in allen Geheimdiensten der Welt praktiziert. Beide Prinzipien galten auch im MfS. Man kann das in den Büchern von Ex-MfS-Leuten seit Jahren nachlesen. Damit verrät die BStU nun wirklich keine „Stasi“-Supergeheimnisse.

Der Begleittext der BStU enthält einen Fehler. Das Material wurde von der Hauptverwaltung A (Auslandsspionage der DDR) an die HA 2 (Spionageabwehr der DDR) geschickt. Man sieht es im Foto des Anschreibens. Oben links steht der Absender, weiter unten links der Empfänger. Das war und ist auch in der BRD die Form dienstlicher Texte. Von HVA an Spionageabwehr ist logisch. Die HVA war im Operationsgebiet (BRD) tätig. Die Spionageabwehr fast nur in der DDR.

 

Hier noch einige Anmerkungen und Hinweise auf Auffälligkeiten im Papier:

jochens-hinweise

 

 

Dieses Dokument findet man in der „Stasi-Mediathek“