Welche Rolle spielten DIE GRÜNEN in den Beziehungen BRD-DDR?

Der „Focus“ (Werbespruch:„Fakten, Fakten, Fakten“) stellt eine Studie unter der Schlagzeile „Studie zeigt: Stasi versuchte, die Grünen zu unterwandern und zu lenken“ vor.

Was hat es damit auf sich?

 

Dem MfS ist es nicht gelungen DIE GRÜNEN zu unterwandern oder gar zu lenken. Wozu wieder eine nutzlose Studie?

DIE GRÜNEN landeten, aus ihrer Sicht gesehen, einen cleveren Coup. Zunächst säten sie Hoffnung, da es erst aussah, als würden sie sich für die Anerkennung der DDR einsetzen. Außerdem galten sie als Friedenspartei. Dass es damit nicht weit her ist, zeigt ja, dass DIE GRÜNEN nach Ende der DDR sich zur Kriegspartei gewandelt haben.

Es mag sein, dass das MfS wohl Informanten in den K-Gruppen hatte. Viele Mitglieder der GRÜNEN waren zuvor in den K-Gruppen. Aber an sich waren die K-Gruppen von den Verantwortlichen in der DDR nicht gut gelitten.

Erich Honecker ist auf DIE GRÜNEN, insbesondere Petra Kelly, hereingefallen. So konnten DIE GRÜNEN dann logistische und finanzielle Hilfe für die Konterrevolutionäre in der DDR leisten. Selbst Frau Lengsfeld, sie hat Wahrheit nicht gepachtet, ist hier ausnahmsweise mal ehrlich. Sie erklärt den Coup der Petra Kelly.

Erich Mielke war konsequent und sah die Gefahr. Doch konnte er sich nicht durchsetzen. Erich Honecker war schließlich der Chef, der zu gutgläubig war und  sich in die sozialdemokratische „Entspannungspolitik“ einbinden ließ.

Honecker hatte zwar Gorbatschow durchschaut, aber da war es bereits ohnehin zu spät.

 

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