Gerhard Graf von Schwerin

Gerhard Graf von Schwerin wurde am 23. Juni 1899 in Hannover geboren und ist am 19. Oktober 1980 in Tegernsee/Oberbayern gestorben.

Er war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Panzertruppe der Wehrmacht im II. Weltkrieg.

Aufgrund seiner Langen Karriere beschränkt sich dieser Beitrag auf die Rolle von Gerhard Graf von Schwerin in der Nachkriegszeit und der Anfangszeit der BRD. Wer weiteres über Gerhard Graf von Schwerin wissen möchte, kann auf Wikipedia nachsehen.

Am 24. Mai 1950 wurde Schwerin von der Regierung Adenauer(dem ersten Kabinett nach Gründung der BRD)als „Berater für Militär- und Sicherheitsfragen“ verpflichtet. Adenauer beauftragte ihn mit der Planung eine „mobilen Bundesgendamerie“ sowie  mit der Bearbeitung von Fragen der Sicherheit der Behörden des Bundes und der Länder. Die Dienststelle Schwerin trug die Tarnbezeichnung „Zentrale für Heimatdienst“ (ZfH).

Seit Beginn der Korea-Krise im Juni 1950 forderten vor allem die USA einen deutschen Verteidigungsbeitrag für Westeuropa, der den Plan einer „Bundesgendarmerie“ („Republican Guard“) als ineffektiv erscheinen ließ. So wurde die Dienststelle Schwerins zur ersten amtlichen Einrichtung der BRD, die systematisch alle Fragen eines westdeutschen Militärbeitrages bearbeitete. Schwerin wurde von Adenauer mit der Vorbereitung der Expertenkonferenz vom 5. bis 9. Oktober 1950 beauftragt; diese fasste das Ergebnis einschlägiger Untersuchungen in der (nach dem Tagungsort benannten) Himmeroder Denkschrift zusammen, die grundlegende Planungsvorhaben für die spätere Bundeswehr formulierte. Schwerin selbst war nicht Mitglied der Expertenkonferenz.

Dies war der erste Schritt zu einer deutschen Wiederbewaffnung unter Kontrolle der Westmächte. Schwerin kritisierte, Adenauers informelle Beratergruppe ehemaliger Generale diffamiere ausgerechnet diejenigen Offiziere als Landesverräter, die Widerstand gegen den Faschismus geleistet hatten. Mit der Auflösung der „Zentrale für Heimatdienst“ Ende Oktober 1950 wurde Schwerin von Adenauer entlassen (kurz nachdem Schwerin Journalisten gesagt hatte, dass die BRD ein Wehrpflichtgesetz vorbereite). Die Aufgaben der ZfH übernahm nun das Amt Blank.

Schwerin war in dieser Zeit als CIA-Agent in der BRD tätig. (siehe Wikipedia/Nachweis)

Als die Bundeswehr entstand, wurde Schwerin wehrpolitischer Berater der FDP im Deutschen Bundestag. Er blieb es bis kurz vor seinem Tod.

 

Entnommen Wikipedia, bearbeitet und gekürzt von Petra Reichel

 

 

 

 

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5 Gedanken zu “Gerhard Graf von Schwerin

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