Thema Fälschungen durch die BStU(MfS-Unterlagenbehörde)

Gastbeitrag von „Werksdraisine“

Das Thema Fälschungen bei der Unterlagenbehörde( BStU) flammt immer wieder auf .
Aus diesem Grunde möchte ich mal einen Vergleich anstellen, wie eine plumpe Fälschung vom Original zu unterscheiden ist.
Dazu bedarf es in nicht unbedingt großartiger Kenntnisse. Nebensächlichkeiten führen schon zum Ziel.
In diesem Falle vergleichen wir mal zwei Originale aus meinen Akten aus der Zeit, betreff der Lochungen, ebenfalls mit einem schwarzen Hintergrund; wie das angeblichen Originaldukument der BStU aus den 80iger Jahren.
Wer nicht völlig erblindet ist, dürfte dieses problemlos erkennen.
Photo 1+2 meine Originale, Photo 3 BStU.

Photo 1
Photo 1
Ausgeprägtes Stanzloch, unschwer als echt einzustufen.
Photo 2
Photo 2
Hier ebenso.
Photo 3
Photo 3(BStU)
Hier kann man vergrößern, wie man möchte. Es bleibt ein digitaler Farbklecks übrig!

 

 

 

2 Gedanken zu “Thema Fälschungen durch die BStU(MfS-Unterlagenbehörde)

  1. Es ist auch heute kein Problem eine alte Erika-Schreibmaschine aus dem VEB Schreibmaschinenwerk Erfurt und ebenso altes Papier aus DDR-Beständen aufzutreiben, qwenn sich damit Geld machen läßt. So lassen sich unschwer Fälschungen herstellen (denen man manchmal nur aufgrund ungewöhnlicher Formulierungen und unwahrscheinlicher Sachverhalte nachweisen kann, daß sie gefälscht wurden). Schon Albert Norden schrieb über die Tscherwonzen-Fälscher.

    Die Fälscher im russischen Staatsarchiv glaubten jedoch, geschickter zu sein, als ihre Vorgänger in den Fälscherzentralen der Nazis (vgl. Peter Edel „Wenn es ans Leben geht“). Doch auch hier gab es Fälscher, die (wohl nicht ohne Absicht!) so plump arbeiteten, daß man erkennen mußte: hier wurde gefälscht,

    Erst als der (später ermordete!) Jurist und Duma Abgeordnete W.Iljuchin von einer nicht genannten Person Dokumente, Stempel und Formulare vorlegen konnte, war auch hier der Beweis erbracht, daß vorsätzlich in der Jelzin-Zeit „belastende Unterlagen“ gegen Stalin gefälscht worden waren. Zum Beispiel die sogenannte „Особая папка“.

    Ebenso wurde unter chruschtschow das sogenannte „Testament Lenins“ gefälscht. Später kamen Fälschungen hinzu, die ein gewisser Prof.Trusch über ein angebliches Gespräch der A.Kollontaj mit Stalin in einem Stalinband vornahm, Gefälschte Stalin-Zitate kursierten im Internet.
    https://sascha313.wordpress.com/2017/06/25/das-kuckucks-ei/

    Ebenso versuchte ein gewisser Gerhard v.Schn. dem Genossen Günter Ackermann gefälschte Übersetzungen aus dem Englischen unterzujubeln.

    Man sieht: die Dummen werden nicht alle (die glauben, die Geschichte einfach umschreiben zu können, indem sie Dinge erfinden, die es niemals gab)…

    Gefällt 1 Person

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